MultiCultural Project for Kids e.V. "Versuch was Neues" "Make a Change"
MultiCultural Project for Kids e.V."Versuch was Neues""Make a Change"

Hintergrund und Ziel

Das wollen wir erreichen ...

Ein Ziel soll Wirklichkeit werden. Unser Traum ist es, das „Multicultural Project for Kids“ (M.C.P.)
in jeder großen Stadt, bundesweit zu ermöglichen. Wir wollen Jugendlichen einen Ort schenken an
dem sie trainieren können egal, ob arm oder reich, schwarz oder weiß, ausländischer oder deutscher Mitbürger ...

Bevor wir Ihnen die Grundidee und Gründungsgeschichte des M.C.P. e.V. erzählen, möchten wir
uns bei allen Unterstützern bedanken. In den letzten Jahren konnten wir unsere Arbeit nur so
effektiv fortführen, weil sie uns geholfen haben, Träume von Kindern und Jugendlichen ein kleines
Stück zu verwirklichen und ein kostenfreies Box- Training, nicht nur für den Stress – Abbau zu
ermöglichen.

Nach der Jahrtausendwende wurde der Grundstein für den M.C.P. e.V. gelegt und veränderte mein
Leben. Ich trainierte in dem Fitness- Studio eines Freundes in Ehrenfeld. Meine Profi- Boxer
Karriere pausierte derzeit. Obwohl ich mich aus gesundheitlichen Gründen vorerst nicht mehr am
professionellen Boxsport beteiligen wollte, lag mir mein tägliches „Workout“ am Herzen, aber auch
der Boxsport an sich.

Ein Junge kam in das Studio, vielleicht 12 Jahre alt. Er stand geduckt und man sah ihm an, dass er
wohl schon einiges erlebt hatte. Er war schüchtern und doch sah man ihm die Entschlossenheit an.
Es schien, dass der Schritt in ein Boxstudio zu gehen, für ihn ein sehr großer war.
Er traute sich nicht so richtig das Wort zu ergreifen, wohl auch weil er niemanden kannte.
Ich unterbrach mein Training und widmete ihm meine volle Aufmerksamkeit. Daraufhin ergriff die
Empfangsdame die Initiative und fragte ihn, was man denn für ihn tun könne.

In einer unschuldigen und schüchternen Stimmlage erklärte er, dass ihn das Boxen schon immer
faszinierte. Er hatte gewisse Ängste und die wollte er besiegen. Einer seiner Freunde hatte ihm von
dem Studio erzählt in dem er selber trainierte und empfahl ihm sich das Studio mal für ein
Probetraining anzusehen. Er wollte seine Bewegründe erklären. „Also, könnte ich heute schon
anfangen mit dem Training ?“ fragte er „Ich habe meine Sachen schon alle dabei ...“

Die Studioangestellte war nicht direkt unfreundlich, erklärte ihm aber, dass dies an sich kein
Problem wäre, er musste allerdings einen Monatsbeitrag im Voraus zahlen, 25,- €, bitte.
Man sah dem Jungen an, dass für ihn eine kleine Welt zusammen brach. Noch kleinlauter, wie zuvor erklärte er, dass er den Betrag nicht aufbringen konnte. Sein Vater hatte ihn und seine Mutter verlassen und sie waren ohne Job auf sich alleine gestellt. Er wurde abgewiesen und wieder nach Hause geschickt.
Dieser Vorfall ließ mich den ganzen Tag und die darauffolgende Nacht nicht mehr los. Ich wusste
schließlich aus eigener Erfahrung, wie es war wirklich Nichts zu besitzen, während es den
Menschen um mich herum scheinbar an nichts zu mangeln schien.
Am nächsten Tag ging ich ohne Umschweife in das Büro meines damaligen Freundes. Schon einige
Male zuvor hatte er sein Interesse kundgetan mich, einen Profi- Boxer, als Personal Trainer in
seinem Studio anzustellen. Mir reichte mein tägliches Workout, so dass ich bis dato dankend
ablehnte. Diesmal besann ich mich eines Besseren und bot ihm meine Trainer Kompetenzen an. Er
fragte mich nach meinen Gehaltsvorstellungen und ich antwortete: „Nichts. Ich möchte kein Geld.
Ich mache es umsonst...“ „Was willst Du denn?“ fragte er.

Ich erzählte ihm die Geschichte vom Vortag, erklärte ihm die Ungerechtigkeit und bot ihm meine
Dienste als Profi Sportler an. Im Gegenzug sollte er mir die Möglichkeit einräumen, Jugendliche,
wie den jungen Mann vom Vortag, kostenfrei trainieren zu dürfen.
Für den Studio Besitzer klang das nach einem guten Deal.
Er erweiterte sein Team um einen Profi Boxer und eine Idee mit Promotion - Effekt.


Das kostenlose Training sprach sich natürlich schnell herum. Zufrieden erlebte ich die positive
Resonanz. Die Kids machte das Training jedenfalls glücklich, den Studio- Inhaber hingegen nicht.
Einige Tage später überwogen die Buchungen des kostenlosen Trainings, sodass er mich bat zu
gehen.

Zur Weiterführung der erfolgreichen Idee wollte ich nun ein eigenes Studio gründen. Ein Studio
gefüllt mit Menschen; junge Menschen, Alte, Frauen und Männer verschiedenster Nationalitäten.
Alle trainieren voller Elan und sind in gegenseitigem Respekt und Freundlichkeit miteinander
verbunden ...diesen Traum wollte ich umsetzen.

Ein paar Tage darauf arbeitete ich für Ben, einen Gruppen- Trainer im Personal-Trainings-Bereich,
der mich des Öfteren empfiehl und über den ich einige einflussreiche Menschen kennen lernen durfte.
Er kam zur Besprechung in das Büro und berichtete, dass er sich gerade eine kleine Halle
angesehen hatte, in dem er ein neues Studio plante. Aufgrund des Standortes kam das Objekt für
sein Unterfangen nicht in Frage. Er hatte von meiner Idee erfahren und brachte mich dazu die
Angelegenheit in einem realistischen Kontext zu überdenken.
Ich vereinbarte umgehend einen Besichtigungstermin. Spontan sagte ich dem Makler zu ...

Mir war bewusst, dass meine finanzielle Situation durch diesen Schritt nicht einfacher wurde, doch
ich war voller Zuversicht ... Ich glaubte mit ganzem Herzen und aller Kraft an den Erfolg.
Gott brachte mir die Idee und er würde sie auch beenden ... auf die eine oder andere Art.
Ich informierte meine Lebensgefährtin, die der Sache natürlich auch jetzt noch mit gesunder
Skepsis entgegenstand. Woher ich das Geld für die Renovierung und Einrichtung nehmen wolle,
wie das Management aussehe und weitere Fragen blieben unbeantwortet. Trotzdem konnte ich mir
Ihrer Unterstützung sicher sein. Es fanden sich jedoch Sponsoren.
Diese Halle wurde mein erstes Studio. Ein Jahr später gründete ich mit vielen Unterstützern und
großer Resonanz den M.C.P. e.V. Heute bestehen bereits 2 Boxing-Gyms.
Unser Ziel ist es, jeder großen Stadt bundesweit ein M.C.P.- Studio zu ermöglichen.

Nicht nur in Köln gibt es Jugendliche aus mittellosen oder schwierigen Verhältnissen, mit einem
daraus resultierenden hohen Aggressionspotential. Diese Jugendliche, die kaum Perspektiven haben und die mit ihrer Zeit nicht viel Sinnvolles anzufangen wissen. Früher oder später führt dies auf den falschen Weg. Wir wollen unser Bestes geben um eine gesunde, respektvolle sportliche und coole Alternative anzubieten. Wir wollen es nicht akzeptieren, dass der Wille zum Sport am Finanziellen scheitert. Respekt und Integrität sind wichtiger als Geld!

Wir haben vor unserer eigenen Haustür angefangen und die Idee erfolgreich etabliert. Unser
kurzfristiges Ziel ist das Kölner Umland.

Sie sehen am Beispiel des M.C.P. Cologne, dass es möglich ist auch mit wenigen Mitteln aber
gemeinsamen Einsatz viel zu erreichen. Helfen Sie uns weiter, indem Sie unser Projekt sponsern
und Freunden empfehlen.

Wollen Sie den M.C.P. e.V. darüber hinaus fördern, seien Sie versichert, auch geringe Spenden
helfen dem Projekt und geben jungen Menschen Perspektiven und den Willen etwas Neues zu
versuchen ...

 

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MCP Multicultural Project

for Kids e.V
Vogelsanger Str. 348
50827 Köln

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