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afrikanische Kulturwanderung
Montag, 14 Dezember 2009

Vergangene Woche fand erneut eine Kulturwanderung der Initiative "Kölner Kulturklüngel" unter Leitung von Rachel Holota statt. Wie beim letzten Mal führte sie die Interessierten auf verschiedenen Stationen durch das afrikanische Köln.

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Den Abschluss der Tour bildete wie beim letzten Mal ein Besuch beim Jerry Elliott Boxing Gym.

Die zahlreichen Anwesenden zeigten sich sehr interessiert und fasziniert von Kultur und Leuten, die Ihnen auf ihrem Weg begegneten. 

 
Frohe Weihnachtszeit
Dienstag, 08 Dezember 2009

Meine Freunde, es ist Weihnachtszeit, sollten wir jetzt anfangen, Wein und Bier, vielleicht Whiskey oder Brandy zu trinken?
Die meisten von uns glauben, es ist Zeit zu feiern, da wir über die Weihnachtsfeiertage nicht arbeiten müssen.
Nein, es ist Zeit, nachzudenken, darüber, was die Geburt Jesu Christi für uns Menschen bedeutet. Meine Freunde, Jesus Christus wurde geboren, damit wir ein schönes Leben führen können.
Unsere Wiedergeburt hat uns von den Fesseln der Hölle und der Sünden befreit und uns zu äußerem und inneren Wohlstand gebracht. Die Geburt und Wiederauferstehung Jesu Christi haben dies möglich gemacht.
Und es heißt, dass Gott die Welt so sehr liebte, dass er dafür seinen eingeborenen Sohn hingab, so dass jeder, der an ihn glaubt, ewiges Leben erlangen wird.
Aber Gesundheit und Wohlstand, Glück, Freude und Fröhlichkeit, Friede und Reichtum sind nur für diejenigen, die an ihn glauben.
Die Liebe ist großartig. Spende Liebe und zeige Barmherzigkeit, und alles soll Dir gehören.
Blicken wir auf unsere Vergangenheit zurück, sollte es unser Ziel sein, Anderen zu helfen. Wenn Ihr an Jesus glaubt, wird alles gut werden.
Ich wünsche Euch eine frohe, gesegnete Weihnachtszeit, möge der Allmächtige Vater Euch und Euren Familien alle schönen Dinge des Lebens gewähren!

Frohe Weihnachten!

von
Jerry Elliott

 
Todestag von Reinhard Krückemeyer
Donnerstag, 05 November 2009

Ich saß mit einem Engel zusammen. Ich habe am 22.06.2007 mit einem Engel gegessen.
Der Tag wird mir ewig in Erinnerung bleiben. Es war die 18. Benefiz-Gala des Lion Club in Köln.
Der Raum war voll und es war sehr laut. Als ich mich hinsetzte, um mit den Reichen und Mächtigen zu essen und zu trinken, schaute ich mich um, um zu sehen, ob ich ein bekanntes Gesicht entdecke würde, jedoch war niemand da.
Ich war heute der Anziehungspunkt des Abends, obwohl ich an diesem Tag nicht attraktiv aussah.
Es dauerte nicht lange und ein Mann setzte sich zu mir an den Tisch und begrüßte mich. Seine Stimme war ruhig und kraftvoll, sein Auftreten friedvoll und elegant und seine Ausstrahlung war  liebenswürdig. Als er mit mir sprach, war ich verblüfft von seiner Persönlichkeit, der Macht, die er freiließ, jedesmal wenn er den Mund öffnete. Wir sprachen über mein Projekt und er erzählte mir auch von seinem und mir wurde bewusst, dass wir eine Menge Dinge gemeinsam hatten. Eines war es, Kindern zu helfen.
Ich hätte mich gerne weiter mit ihm über diese Dinge unterhalten, aber das war nicht möglich, da die Kamera die ganze Zeit auf mich gerichtet war. Ich war die Person des Abends und des Augenblicks. Als er mich ansah, dachte ich "Oh mein Gott. Dieser Mann kann durch mich hindurch sehen." Wenig später hörte er auf zu reden und gab mir seine Visitenkarte. Er sagte: “Das ist die Visitenkarte meines Sohnes. Ruf mich dort an.”
Er ging und setzte sich an seinen Tisch zurück, ich konnte ihn von meinem Platz aus sehen. Wie er da saß, mit Würde und Stolz, aber auch Respekt, hatte mein Interesse geweckt, so dass ich nicht aufhören konnte, über ihn nachzudenken.
Eine Woche später rief ich ihn an, allerdings war er nicht da. Zu meinem Erstaunen erhielt ich am nächsten Tag einen Rückruf, allerdings konnten wir nur kurz sprechen, da ich gerade Training mit den Jugendlichen hatte.
Aber während der wenigen Minuten, die wir uns unterhalten hatten, wurde mir bewusst, dass ich mehr über diesen Mann herausfinden musste, weswegen ich ihn am nächsten Tag angerufen habe. Wir hatten Zeit, uns zu unterhalten und haben uns versprochen, uns in den kommenden Tagen zu treffen. Er sagte mir, dass er zu seinem Arzt gehen müsse und wir uns die darauf folgende Woche treffen könnten. Ich sagte ihm, das sei OK und dass meine Gebete mit ihm sind.
Eines Abends, als ich gerade von Berlin zurück fuhr, klingelte mein Mobiltelefon. Es war Jan, der Sohn. Das Erste, das ich ihn fragte war, wie es seinem Vater geht. Er war eine Minute lang still, von daher wusste ich, dass etwas nicht in Ordnung war.
Er sagte mir dann “Er ist tot. Er ist vor einigen Tagen gestorben”. Ich war schockiert und verloren, traurig, dass ich nie die Gelegenheit erhalten hatte, diesen Mann besser kennenzulernen. Dass ich mit ihm getroffen habe und mit ihm gesprochen habe, hat mir Kraft für meine Arbeit mit den Kindern gegeben.
Nachdem wir beide geweint hatten, teilte mir Jan mit, was sein Vater in seinem Testament niedergeschrieben hatte. Ich begann erneut zu weinen.
Da wusste ich, dass die Welt einen großartigen Menschen verloren hatte.
Jan sagte mir “Mein Vater hat an Dein Projekt geglaubt. Da er nicht mehr hier sein kann, um Dir zu helfen, wollte er, dass niemand Blumen auf sein Grab stellen sollte, aber stattdessen das Geld dem MCP Projekt für Kinder zugute kommen sollte.
Ich begann, noch stärker zu weinen, dann begann Jan zu weinen und wir konnten beide unsere Trauer nicht unterbinden.
Später, bei der Beerdigung wurde ich aus der Menge gerufen um eine kleine Rede über diesen großartigen Mann Hans Dieter Reinhard Krückemeyer zu halten.
Die wenigen Male, die ich mich mit ihm am Telefon unterhalten hatte, zeigten mir, wie sehr es ihm am Herzen lag, Fitnessboxen zusammen mit Poesie und Kunst an die Schulen zu bringen.
Dies hat mich erneut darin bestätigt, dass ich den richtigen Weg beschreite. Mein MCP Projekt “Make a Change” war das Richtige und es gab Leute , welche die Arbeit mit den Kindern wertschätzten.
Wie ich schon erwähnte, die Welt hat einen großartigen Mann verloren, und ich habe einen Freund und Vater verloren.
Sogar bis zum heutigen Tag muss ich, wenn ich traurig bin, hin und wieder daran denken, wie ich mit ihm gesprochen habe, denn ich weiß, dass er von da oben auf uns alle niederschaut. Er war 65 Jahre alt. Möge seine Seele in Frieden ruhen und uns allen die Stärke geben, weiterzumachen und auch den Kindern zu helfen, um die er sich sehr kümmerte.
Um mehr über diesen großartigen Menschen herauszufinden, folgt einfach diesem Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Reinhard_Krückemeyer .

Möge Gott Euch segnen.
Jerry Elliott.

 
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